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Natur-Coaching/ Outdoor-Coaching

- entschieden für den Menschen -

Coaching-Ansatz/ Coaching-Konzept

Mein Natur-Coaching unterscheidet sich im Wesentlichen von einigen anderen Outdoor-Coachings oder Natur-Coaching-Ansätzen. Mein Ansatz gründet auf einem eher christlichen und wissenschaftlichen Fundament (z.B. zu Wahrnehmung, emotionale Intelligenz, Hirnforschung, etc.) - in dem Bewusstsein, dass es zwischen Himmel und Waldboden eine große Vielfalt weiterer Dinge/ Methoden (z.B. auch aus anderen Kulturen) gibt, die für Menschen sehr hilfreich sein können. Ich erkläre hier lediglich, wo meine Wurzeln herkommen. Hinweise zu Wirkungsweisen finden Sie im Artikel "Warum Natur-Coaching?".

Einige meiner Methoden haben ihre Ursprünge in mittlerweile bekannten Konzepten und sind teilweise direkt für die aktive Anwendung in und mit der Natur nach draußen übersetzt, z.B. Methoden/ Interventionen aus dem NLP, Hypnose nach Milton Erickson oder Systemische Arbeit (z.B. "Natur-Aufstellung"). Andere konnte ich aufgrund meiner vielfältigen Bildung und Erfahrung selbst enwickeln (z.B. "Trance im Gehen").

Mit seinem Fokus auf "Erlebnis-Netzwerke", der Nutzung des "untrüglichen Körperwissens", dem Gestalten eines dafür "einladenden Kontextes" (Lernumgebung) und der Betonung von "unwillkürlichen" (intuitiven/ unbewussten) Prozessen fühle ich mich mit meiner Arbeit dem Hypno-systemischen Konzept von Gunther Schmidt besonders nahe. Unbewusstes, intuitives Vorgehen spielt in meinen Übungen und Interventionen eine große Rolle, da es oft einen leichteren Zugang zu alten und neuen Informationen und Ideen ermöglicht.

Ich gehe grundsätzlich davon aus, dass jeder Mensch die notwendigen Ressourcen und Möglichkeiten hat, um in einem Prozess von persönlicher Entwicklung privates Glück und beruflichen Erfolg zu erreichen und dass lebenslanges Lernen hierfür förderlich ist.

Coaching-Prozess Beginn

Beim Natur-Coaching ist der Ablauf zu Beginn zusätzlich geprägt von besonderen Übungen die dazu führen, dass der Coachee/ das Paar/ das Team bei den anschließenden Interventionen möglichst gut Ursachen, Auslöser und Wirkungen Ihrer Themen erkennen und Lösungsmöglichkeiten entwickeln können:

1. Stummer Übergang: Wörtlicher Übergang vom (oft stressigen) Alltag in die neue Lernumgebung ‚Natur‘ (z.B. Wald):

Nach einem kurzen Small-Talk gehen alle, ohne zu sprechen, in den Wald, um den Kopf frei zu bekommen und um in die neue Umgebung hinein zu kommen. Heutzutage nehmen sich Menschen oft zu wenig oder keine Zeit für Übergänge oder vermischen sogar ‚beide Seiten/ Bereiche‘ miteinander. Z.B. wenn ein Vater neben seiner Familie auf dem Sofa sitzend mit dem Laptop arbeitet, vermischen sich Familie und Beruf.

2. Sinne schärfen: Schärfen/ Hochfahren aller Sinne als Voraussetzung für intensivere Selbst-Wahrnehmung und Wahrnehmung der Umwelt:

So wie der Koch sein Messer wetzt, bevor er es benutzt, werden die Sinne bei einem Mönchsgang oder einem Sinnesparcours geschärft. - Unsere kontinuierlichen Sinnes-Wahrnehmungen (siehe auch Wahrnehmungszyklus von Neisser) sind der Anfang jeden Denkens und Handelns. Und sie sind in jeder Sekunde ein ständiger Begleiter, bei allem was wir tun. Deshalb wird den Sinnen vor und während des Natur-Coaching-Prozesses besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Natur-Coaching-Prozess

3. Ausgleichsübungen: je nach Bedarf - flexibler Ausgleich von Anspannung und/ oder Entspannung auf physischer und psychischer Ebene (Übungen dazu werden auch während des weiteren Coaching-Prozesses genutzt):

Je nach mitgebrachtem Spannungszustand stehen hierfür verschiedene Methoden zur Verfügung - z.B.  mentale Entspannungsübungen, meditatives Wandern, Holzhacken, traditionelles Bogenschießen und andere. Wer zum Beispiel täglich sehr viel mentalen Stress durch Computerarbeit oder Telefongespräche hat und sich dabei wenig bewegt, dem werden zum einen Übungen für mentale Entspannung und zum anderen aktive Bewegungsübungen gut tun, um in einen ausgeglichenen Zustand zu kommen, in dem er auch einen besseren Zugang zu seinen eigenen Ressourcen hat.

Interventionen im Mittelpunkt

Dabei sind zunächst von größerer Bedeutung das bewusste und intuitive (Nach-) Erleben, (Wieder-) Erkennen, Betrachten, Erspüren, manchmal auch Bewerten von für das Thema/ Problem wichtigen emotionalen Erfahrungen und Momenten:

Unser Fühlen und Denken ist geprägt von unseren gemachten Erfahrungen, die, wenn wir uns daran erinnern, in einem Erlebnis-Paket aus verschiedenen Wahrnehmungen und Reizen daher kommen: Atmung, innere Bilder, Geräusche, gesagte oder gedachte Wörter und Sätze, spürbare körperlichen Reaktionen und Emotionen. Das alles beeinflusst unser aktuelles Erleben und unser Handeln bewusst und zum größeren Teil unbewusst bei dem was wir täglich tun. Im Mittelpunkt der Intervention steht dann das Erlebnis-Paket, das in einer von ihnen unerwünschten Art und Weise manchmal oder sehr häufig Ihr Leben beinflusst - z.B. als Belastung.

Das gleiche trifft auch auf Entscheidungen und scheinbar rationale Themen zu. Zum Beispiel auch persönliche Ziele sind immer verbunden mit angestrebten Emotionen (etc.) als bewusste oder unbewusste Motivation, die wiederum Auslöser konkreten Verhaltens sind.

Verschiedene Interventionen sorgen dann für emotionale (Fühlen) und rationale (Denken) Klarheit in Einzel-, Paar oder Team-Coachings sowie für eine wirksame/ spürbare Verbesserung/ Erleichterung direkt im Coaching-Prozess und danach bei der konkreten Umsetzung:

Während und nach jeder Intervention kann fast jeder Klient bereits einen Fortschritt feststellen, körperlich spürbar oder in Form von konkreten Lösungsideen. Das Entwickeln konkreter guter Schritte für die weitere Umsetzung sorgen für die Übertragbarkeit in den Alltag.

Unter anderen finden häufig folgende Interventionen Anwendung:

Coaching-Gespräch mit verschiedenen Fragetechniken, Anker-Techniken, Ressourcen-Weg, Problem- und Lösungsweg, 3-Wege-Kreuzung, Natur-Aufstellung, Zielarbeit mit Bogenschießen, Hindernis- und Lösungsweg, Trance im Gehen, Reframing, Zeitlinien-Arbeit, Geh-mit-Dir, Werte-Bilanz und andere.

Dauer von Natur-Coaching-Prozessen

Wie lange insgesamt ein Coaching-Prozess dauert, entwickelt sich im Laufe des Coachings als Wunsch beim einzelnen Menschen/ Paar/ Familie. Im Vorhinein muss keine (finanzielle) Verpflichtung eingegangen werden. Die Entscheidung (und Abrechnung) erfolgt immer von Mal zu Mal.

Eine Coaching-Strecke (Sitzung wäre unpassend, da wir uns auch bewegen) dauert in der Regel zunächst 1 Tag (6-8 Std.), für den meist auch eine komfortable Jagdhütte mit WC daneben zur Verfügung steht. Folge-Coachings, die darauf aufbauen, können ggf. auch in kürzerer Zeit durchgeführt werden (ab 3-4 Std.). Je nach Themen (z.B. bei Entscheidungen) kann es sein, dass 1 Tag als ausreichend wahrgenommen wird. Für eine nachhaltige Begleitung macht es häufig Sinn, öfters gemeinsam zu arbeiten, je nach Themen z.B. für 4 oder 8 Mal mit jeweils einem Abstand von wenigen Wochen. Einige Menschen begleite ich in einem mehrjährigen Prozess, wozu wir uns z.B. einmal im Monat treffen.

Wenn Sie Interesse haben, so freue ich mich auf Ihren Anruf oder Ihre Mail und, wenn Sie noch mehr Sicherheit möchten, können wir uns auch gerne für das gegenseitige Kennenlernen zu einem kostenfreien Spaziergang treffen (ca. 1 Stunde ohne Coaching).

Auszeichungen

Mein Natur-Coaching-Konzept hat 2010 in Hamburg den Award für das beste Coaching-Konzept bei der Coaching Convention erhalten.