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Natur-Coaching/ Outdoor-Coaching

- entschieden für den Menschen -

Was macht nun speziell das Konzept des Natur-Coachings aus, was wird dabei erreicht und welche Unterschiede gibt es zu konventionellen Coachings in Räumen?

Die Natur als Lernumgebung

Menschen zieht es immer mehr in die Natur und besonders auch in den Wald, um dort frische Luft zu atmen und um dort einen körperlichen und geistigen Ausgleich zu Ihrem (beruflichen) Alltag finden zu können. Ein Aufenthalt mit Bewegung in der Natur gibt uns zugleich die Freiheit und die Ruhe, die notwendig sind, um uns auf uns selbst konzentrieren und mit den Dingen beschäftigen zu können, die uns besonders wichtig sind. So gelingt es uns in der Natur oft besonders gut nachzudenken, kreativ zu sein und gute Entscheidungen Naturcoaching, Prozess, Information, Konzept, Methodenzu treffen. Prominente Beispiele dafür waren z.B. Heinz Erhardt, der in den Wald ging, wenn ihm im heimischen Büro nicht genügend komische Einfälle kamen oder auch noch heute der Kölner Kabarettist Jürgen Becker, der gerne auf einem Hochsitz Platz nimmt. In früheren Zeiten gingen gerne auch die großen Philosophen spazieren, um gut denken zu können.

Gemeinsame Nenner von Natur-Coachings

Die Frage, was Natur-Coaching ist oder sein kann, ist nur schwer einfach zu beantworten, da es sehr unterschiedliche Formen gibt. Vom Grundsatz her haben aber fast alle gemeinsam, dass ein Coach einen einzelnen Menschen, oft Coachee genannt, oder eine Gruppe begleitet und unterstützt und dafür die deutlich erweiterten Möglichkeiten nutzt, die ihm die Natur bietet. Die Wirkungen, die bei einem Coaching erzielt werden können, reichen vom aktiven Naturerlebnis, über das Erleben von Ruhe, Entspannung und Achtsamkeit bis hin zur Lösung persönlicher Probleme vielfältiger Art und zur Heilungsunterstützung bei Belastungen von Körper, Geist und Seele. Insbesondere ergeben sich die neuen Möglichkeiten durch eine große Vielfalt an Orten, Pflanzen und anderen natürlichen Gegenständen, die symbolhaft zum Begreifen, Erkennen, Initiieren oder Verstärken vom Coachee unbewusst/intuitiv gefunden werden, um anschließend deren Bedeutung für das eigene Anliegen zu erkennen. Oder solche, die vom Coach bewusst als natürliches Vorbild in den Prozess eingebracht werden können.

Natur-Coachings nehmen sich häufig mehr Zeit, um verstärkt die unbewussten Möglichkeiten der Menschen, die auch mit Intuition, Emotion oder Körperwissen umschrieben werden, zu nutzen. Dies wird von den Teilnehmern meist als sehr angenehm und bedeutsam wahrgenommen. Im Unterschied zu den erlebten Alltagen in Familie und Arbeit, die häufig mit viel bewusstem Denken und rationalem Verhalten gefüllt sind. So wie die Natur sich mehr Zeit nimmt, um zu wachsen, dauern Coachings in der Natur meistens auch länger, bis die Dinge klarer erkannt, neue Möglichkeiten gesehen oder Entscheidungen gereift sind. Dem bekannten Sprichwort folgend: „Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“ werden wir in der Natur automatisch auch entschleunigt.

Der ganze Mensch darf lösen

Beim Coaching in der Natur werden die Vorteile des Lernens durch Erfahrungen - oder besser Erlebnisse - durch ein förderliches Wechselspiel von aktiven Bewegungselementen und mentaler Arbeit genutzt. Hierbei wird die hilfreiche Bewegung an der frischen Luft der Wälder, Berge oder an Gewässern überhaupt erst ermöglicht. So dass der Coachee neben seinem Verstand auch seinen eigenen bewegten Körper nutzen kann, um Fortschritte zu machen. Da der Körper wesentlich am Erleben eines Problems beteiligt ist, z.B. in Form von somatischen Beschwerden bis hin zu körperlichen Ausfallerscheinungen, haben Natur-Coachings mit Bewegungselementen einen bedeutsamen Vorteil gegenüber Coachings in umbauten Räumen: Der Körper kann dabei besser an der ja auch spürbaren Lösung beteiligt werden. Welche größere Bedeutung die einfachste Bewegung, das Gehen, hat, zeigt auch unsere Alltagssprache: Schließlich fragen wir einen anderen Menschen, für den wir uns interessieren, auf Deutsch und in vielen anderen Sprachen: „Wie geht es Dir?“ und nicht z.B. „Wie sitzt es Dir?“, als Analogie zu Coaching-Sitzungen in Räumen. Aus meiner langjährigen Erfahrung heraus erlaube ich mir, dazu einen recht absolut daher kommenden Satz zu formulieren: „Wer etwas bewegen will, muss sich bewegen.“ - Mit Sicherheit hilft es.

Erlebnisse helfen

Unser Gehirn kann sich eine Sache besser merken, wenn damit Emotionen verbunden sind. Aufregende emotionale Erlebnisse werden in der benachbarten Hirnregion verarbeitet wie Dinge, die wir lernen. So können wir uns z.B. eine Erzählung leichter merken und später erinnern, wenn wir mit ihr starke Emotionen verbinden. Und je mehr Sinneseindrücke wir haben, desto mehr (positive) Emotionen können wir auch aus unserem Gedächtnis abrufen, die wir schon einmal erlebt haben. - Einfache und zugleich intensive Sinneseindrücke gibt es reichlich in der Natur - und somit nahezu ideale Lernbedingungen. Ein neues, verbessertes Erleben während eines Naturcoachings ist dadurch auch besonders eindrücklich und nachhaltig positiv.

Wissenschaftliche Erkenntnisse

Warum und wie die Natur und insbesondere der Wald uns Menschen hilft, wird immer besser erforscht. So haben zum Beispiel Clemens Arvey und Peter Wohlleben in ihren Bestseller-Büchern "Der Biophilia-Effekt" und "Das geheime Leben der Bäume" aktuelle Studien zu Wirksamkeiten zusammen getragen. Der Japanische Professor Yoshifumi Miyazaki hat in seinem neuen Buch "Shinrin Yoku - Heilsames Waldbaden" sehr anschaulich die Geschichte dieser natur-therapeutischen Methode einschl. Studien beschrieben. Weitere ausführliche Informationen konkret zu Waldbaden habe ich hier in meinem Artikel zusammen gefasst.

Ein Aufenthalt in der Natur hat generell viele positive Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele. Wir können hier sauerstoffreiche, frische Luft atmen. Die Bewegung in der Natur hat erwiesenermaßen positive Effekte auf Stresslevel, Immunsystem, Stoffwechsel und Kreislauf. So erhöht bereits ein Aufenthalt von wenigen Stunden unsere Abwehrkräfte in Form von Killerzellen um 40 Prozent. Nur 15 Minuten Spazierengehen erhöht die Aktivität des Parasympathikus um über 100 Prozent was in direktem Zusammenhang mit Entspannung steht. Und Studien aus Japan zeigen, dass sich der Blutdruck automatisch um 9 bis 12 Prozent senkt. Wir fühlen uns in der Natur auch irgendwie mehr zu Hause. Was einleuchtend ist, wenn man weiß, dass wir Menschen im Laufe unserer Evolution mehr als 99,99 Prozent unserer Zeit in der Natur verbracht haben. Und gesund bleibt oder wird man doch am liebsten „zu Hause“.

So kann man immer besser erklären, warum was und wie funktioniert - gut für diejenigen, die das brauchen, um ins Tun zu kommen. - Notwendig wäre es freilich nicht, es funktioniert auch ohne Vorwissen.

Weitere Ziele und Wirkungen in meinen Natur-Coachings

Neben diesen automatischen gesunden Nebeneffekten helfen die Übungen und Interventionen, unsere Wahrnehmung und Aufmerksamkeit zu schärfen sowie unsere Achtsamkeit für uns selbst, für die uns umgebende Natur und für unsere Mitmenschen zu fördern. Nebenbei darf bei der gemeinsamen Zeit im Wald auch das Vertrauen in die eigene Intuition gestärkt werden, die fast immer in wichtigen Momenten des Lebens unsere Entscheidungen trifft.

Und natürlich werden immer auch neue und konkrete Antworten auf Fragestellungen mit nach Hause genommen, die mit den persönlichen Themen zusammen hängen, welche die Menschen zu mir in den Wald geführt haben.